Wundpflege beim Pferd: Kleine Wunden im Herbst richtig versorgen
Der Herbst bringt für Pferde und Pferdebesitzer einige Veränderungen mit sich. Die Tage werden kürzer, das Wetter wechselhafter und auf Weiden und Paddocks wird es zunehmend feuchter. Gleichzeitig beginnt bei vielen Pferden der Fellwechsel.
Gerade jetzt lohnt es sich, der Hautpflege und Wundpflege beim Pferd besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn kleine Kratzer, Schürfwunden, Scheuerstellen oder andere Hautverletzungen sind im Pferdealltag schnell passiert.
Doch wie sieht die richtige Wundpflege beim Pferd aus? Wann kann eine kleine Wunde selbst versorgt werden und wann sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden? Und welche Rolle können natürliche Inhaltsstoffe wie Ringelblume und Propolis bei der Hautpflege des Pferdes spielen?
Warum kleine Wunden beim Pferd im Herbst keine Seltenheit sind
Kleine Verletzungen können bei Pferden zu jeder Jahreszeit entstehen. Im Herbst kommen jedoch einige Faktoren zusammen, die die Pferdehaut zusätzlich beanspruchen können. Auf der Weide genügt beispielsweise eine kleine Rangelei mit einem Artgenossen, ein Ast oder eine raue Stelle am Zaun und schon ist ein Kratzer entstanden.
Auch Scheuerstellen durch Ausrüstung oder kleinere Verletzungen an den Beinen gehören zum Alltag vieler Pferde. Hinzu kommt die zunehmend feuchte Witterung. Regen, Schlamm und nasse Böden stellen die Haut vor zusätzliche Herausforderungen.
Gleichzeitig befinden sich viele Pferde im Fellwechsel, wodurch Haut und Fell besondere Aufmerksamkeit benötigen. Eine regelmäßige Kontrolle des Pferdes ist deshalb gerade im Herbst sinnvoll. Kleine Wunden beim Pferd können so frühzeitig entdeckt, gereinigt und gepflegt werden.
Kleine Wunden beim Pferd erkennen und richtig einschätzen
Nicht jede kleine Schramme ist ein Grund zur Sorge. Trotzdem sollte jede neue Wunde beim Pferd zunächst genau angesehen werden. Entscheidend ist unter anderem, wie groß und tief die Verletzung ist, wo sie sich befindet und ob die Wunde stark blutet oder verunreinigt ist.
Auch Schwellungen, Wärme, Schmerzen oder Veränderungen in den folgenden Tagen sollten aufmerksam beobachtet werden.
Oberflächliche Kratzer, leichte Schürfwunden und kleine Scheuerstellen lassen sich häufig im Rahmen der normalen Wundpflege beim Pferd versorgen. Bei tiefen, klaffenden oder stark blutenden Wunden sowie Verletzungen in der Nähe von Gelenken, Sehnen oder anderen empfindlichen Strukturen sollte hingegen tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Das gilt auch, wenn das Pferd lahmt, starke Schmerzen zeigt oder sich die Wunde auffällig verändert. Im Zweifelsfall ist es immer sinnvoll, eine Verletzung tierärztlich beurteilen zu lassen.
Wundpflege Pferd: Sauberkeit steht an erster Stelle
Bei einer kleinen oberflächlichen Verletzung besteht der erste Schritt der Wundpflege beim Pferd darin, sich einen guten Überblick über die betroffene Stelle zu verschaffen.
Schmutz und andere Verunreinigungen sollten vorsichtig entfernt werden. Je nach Art der Verletzung kann es außerdem sinnvoll sein, die umliegende Haut und das Fell vorsichtig zu säubern. Dabei sollte die Haut nicht unnötig gereizt werden.
Nach der Reinigung kann die betroffene Hautstelle entsprechend gepflegt werden. Eine geeignete Wundsalbe für Pferde kann dabei helfen, beanspruchte Haut geschmeidig zu halten und ihre natürliche Regeneration zu unterstützen.
Wichtig ist jedoch: Mehr Produkt bedeutet nicht automatisch bessere Wundpflege beim Pferd. Entscheidend sind die richtige Anwendung und eine regelmäßige Kontrolle der Hautstelle.
Wundheilung beim Pferd: Warum regelmäßige Kontrolle wichtig ist
Auch eine zunächst unscheinbare Wunde beim Pferd sollte in den folgenden Tagen beobachtet werden. Verändert sich die betroffene Stelle? Wird sie wärmer oder stärker geschwollen? Ist das Pferd empfindlicher als zuvor?
Eine normale Regeneration der Haut braucht Zeit. Deshalb gehört zur guten Wundpflege beim Pferd nicht nur die Erstversorgung, sondern auch die weitere Beobachtung.
Besonders wichtig ist es, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen. Starke Schwellungen, zunehmende Wärme, Eiter, unangenehmer Geruch, deutliche Schmerzen oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustands sollten tierärztlich abgeklärt werden.
Scheuerstellen beim Pferd: Auch gereizte Haut braucht Pflege
Nicht immer liegt eine klassische Wunde vor. Auch Scheuerstellen beim Pferd können die Haut stark beanspruchen. Sie entstehen beispielsweise durch Halfter, Decken, Sattel- oder Gurtlage, aber auch durch wiederholtes Scheuern bei Juckreiz.
Gerade während des Fellwechsels lohnt es sich deshalb, die Haut unter der Ausrüstung regelmäßig zu kontrollieren. Veränderungen im Fell, gerötete oder empfindliche Haut und kleine kahle Stellen können erste Hinweise darauf sein, dass eine Stelle stärker beansprucht wird.
Bei der Hautpflege des Pferdes sollte deshalb nicht erst gehandelt werden, wenn bereits eine größere Verletzung entstanden ist. Werden gereizte oder beanspruchte Hautstellen früh erkannt, können die Ursache überprüft und die Haut gezielt gepflegt werden.
Ringelblume in der natürlichen Hautpflege beim Pferd
Die Ringelblume wird traditionell für die Pflege beanspruchter Haut eingesetzt. Ihre Pflanzenbestandteile machen sie zu einem beliebten Bestandteil von Pflegeprodukten für empfindliche, trockene oder gereizte Haut.
Auch bei der natürlichen Hautpflege beim Pferd ist Ringelblume deshalb besonders interessant. Eine Ringelblumensalbe für Pferde kann zur Pflege beanspruchter Hautstellen eingesetzt werden und dabei helfen, die Haut weich und geschmeidig zu halten.
Gerade bei kleinen Schürfstellen, Scheuerstellen oder gereizter Haut lässt sich die Ringelblume daher gut in die regelmäßige Wundpflege beim Pferd integrieren.
Propolis für die Hautpflege beim Pferd
Neben Ringelblume ist auch Propolis ein traditionell verwendeter Bestandteil von Hautpflegeprodukten. Die von Bienen hergestellte harzartige Substanz dient im Bienenstock unter anderem dazu, Oberflächen zu schützen.
In Pflegeprodukten wird Propolis aufgrund seiner antiseptischen, entzündungshemmenden und hautberuhigenden Eigenschaften geschätzt. Es kann dazu beitragen, die Haut vor unerwünschten Keimen zu schützen und die natürliche Regeneration beanspruchter Haut zu unterstützen. Auch die Ringelblume (Calendula) ist für ihre entzündungshemmenden, beruhigenden und regenerationsfördernden Eigenschaften bekannt. Die Kombination aus Ringelblume und Propolis eignet sich deshalb besonders gut für die Pflege kleiner Wunden, gereizter Haut und Scheuerstellen beim Pferd.
PegaNatur CALENDULA Wundsalbe für beanspruchte Pferdehaut

Genau hier setzt die PegaNatur CALENDULA Wundsalbe an. Sie wurde speziell für die Pflege beanspruchter Pferdehaut entwickelt und kombiniert Ringelblume und Propolis.
PegaNatur CALENDULA Wundsalbe eignet sich zur Unterstützung bei Wunden, Scheuerstellen, Mauke, Hautirritationen und anderen beanspruchten Hautstellen. Die Wundsalbe für Pferde kann gezielt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden und unterstützt die Heilung und Regeneration der Haut.
Damit ist PegaNatur CALENDULA Wundsalbe nicht nur bei akuten Hautproblemen praktisch, sondern auch ein sinnvoller Bestandteil der Stallapotheke für Pferde. Gerade im Herbst, wenn Feuchtigkeit, Fellwechsel und wechselnde Wetterbedingungen die Haut zusätzlich beanspruchen können, lohnt es sich, eine geeignete Wundsalbe für das Pferd griffbereit zu haben.
Fazit: Kleine Wunden beim Pferd im Herbst nicht aus den Augen verlieren
Kratzer, Schürfwunden und Scheuerstellen gehören für viele Pferde zum Alltag. Besonders im Herbst treffen Fellwechsel, feuchtes Wetter und zunehmend matschige Böden aufeinander.
Umso wichtiger ist es, der Haut- und Wundpflege beim Pferd jetzt besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Kleine Hautverletzungen sollten gereinigt, gepflegt und anschließend regelmäßig kontrolliert werden. Gleichzeitig gilt: Tiefe, stark blutende, klaffende oder auffällig veränderte Wunden gehören in tierärztliche Hände.
Für die Unterstützung der Heilung kleiner Wunden, Scheuerstellen und beanspruchter Haut kann eine Wundsalbe für Pferde die Stallapotheke sinnvoll ergänzen.
PegaNatur CALENDULA Wundsalbe mit Ringelblume und Propolis wurde speziell für die Pflege beanspruchter Pferdehaut entwickelt und lässt sich vielseitig einsetzen.
So bist du auch im Herbst gut vorbereitet, wenn beim täglichen Putzen plötzlich doch einmal ein kleiner Kratzer, eine Scheuerstelle oder eine andere Hautirritation zum Vorschein kommt.