Grasmilben beim Pferd: Symptome erkennen, Juckreiz lindern und die Haut richtig pflegen
Grasmilben, auch Herbstgrasmilben oder Erntemilben genannt, gehören zu den Spinnentieren. Die erwachsenen Tiere leben im Boden und sind für Pferde völlig harmlos.
Problematisch sind lediglich ihre winzigen, orangefarbenen Larven. Sie sitzen im Gras und gelangen beim Weiden oder Grasen auf die Haut des Pferdes. Dort ritzen sie die oberste Hautschicht leicht an und ernähren sich für kurze Zeit von Gewebeflüssigkeit.
Dabei geben sie Speichel ab, der bei vielen Pferden eine starke Hautreaktion auslösen kann. Die eigentlichen Milben bleiben meist nur wenige Stunden oder Tage auf dem Pferd – der Juckreiz und die gereizte Haut können jedoch deutlich länger anhalten.
Nicht jedes Pferd reagiert gleich empfindlich. Während manche Tiere kaum Beschwerden zeigen, leiden andere unter starkem Juckreiz und deutlichen Hautveränderungen.
Wann treten Grasmilben beim Pferd auf?
Viele Pferdebesitzer bemerken die ersten Symptome jedes Jahr ungefähr zur gleichen Zeit. Das liegt daran, dass Grasmilben beim Pferd saisonal auftreten.
Die Hauptsaison beginnt meist im Juli und reicht bis in den Oktober hinein. Besonders wohl fühlen sich Herbstgrasmilben bei warmem, trockenem Wetter. Nach längeren Regenperioden nimmt ihre Aktivität häufig wieder etwas ab. Vor allem Pferde, die täglich auf der Weide stehen oder über Wiesen mit höherem Gras laufen, kommen häufiger mit Grasmilben in Kontakt.
Wo sitzen Grasmilben beim Pferd?
Da die Larven im Gras leben, befallen sie vor allem Körperstellen, die direkten Kontakt mit dem Boden haben.
Besonders häufig findet man Grasmilben beim Pferd an:
- den Fesselbeugen
- den Röhrbeinen
- dem Kronrand
- den Ballen
- dem Bauch
- der Brust
Am häufigsten betroffen sind jedoch die Beine des Pferdes. Deshalb suchen viele Pferdebesitzer gezielt nach Informationen über Grasmilben an den Beinen beim Pferd.
Wie erkennt man Grasmilben beim Pferd?

Nicht immer sind die kleinen Larven selbst zu erkennen. Meist fallen zunächst die Hautreaktionen auf.
Typische Symptome von Grasmilben beim Pferd sind:
- starker Juckreiz
- häufiges Kratzen oder Scheuern
- Stampfen mit den Vorder- oder Hinterbeinen
- kleine rote Hautstellen
- feine Krusten
- kahle Stellen
- empfindliche Haut
- leichte Schwellungen
Viele Pferde wirken außerdem unruhiger als sonst und versuchen ständig, den Juckreiz zu lindern. Je stärker sich das Pferd kratzt, desto größer wird das Risiko, dass kleine Hautverletzungen entstehen. Diese können wiederum das Eindringen von Bakterien begünstigen und die Haut zusätzlich reizen.
Wie sehen Grasmilben beim Pferd aus?
Viele Pferdebesitzer fragen sich, ob man die Milben überhaupt sehen kann. Die Larven sind nur etwa 0,2 bis 0,3 Millimeter groß und deshalb mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Teilweise erscheinen sie als winzige orange oder rötliche Punkte.
Oft werden die Milben jedoch gar nicht entdeckt. Stattdessen fallen lediglich die kleinen roten Hautstellen, Krusten oder der starke Juckreiz auf.
Grasmilben oder Mauke – wo liegt der Unterschied?
Da beide Erkrankungen häufig die Fesselbeuge betreffen, werden Grasmilben und Mauke oft miteinander verwechselt.
Grasmilben verursachen in erster Linie einen sehr starken Juckreiz. Die Haut zeigt häufig kleine rote Punkte oder oberflächliche Krusten. Das Pferd kratzt sich intensiv oder stampft mit den Beinen.
Mauke entsteht dagegen meist durch eine geschädigte Hautbarriere, Feuchtigkeit oder bakterielle Besiedelung. Typisch sind dickere Krusten, nässende Haut und teilweise schmerzhafte Entzündungen.
Allerdings können sich beide Probleme gegenseitig beeinflussen. Kratzt sich ein Pferd aufgrund von Grasmilben ständig an den Beinen, entstehen kleine Hautverletzungen. Dadurch können Keime leichter eindringen und das Risiko für weitere Hautprobleme erhöhen.
Sind Grasmilben für Pferde gefährlich?
In den meisten Fällen sind Grasmilben beim Pferd zwar sehr unangenehm, aber nicht gefährlich. Der starke Juckreiz belastet viele Pferde jedoch erheblich.
Durch das ständige Kratzen können offene Hautstellen entstehen, die sich entzünden oder schlechter abheilen. Deshalb lohnt es sich, gereizte Haut möglichst früh zu reinigen und anschließend intensiv zu pflegen.
Wie behandelt man Grasmilben beim Pferd?
Die wichtigste Maßnahme besteht darin, die betroffenen Hautbereiche sauber zu halten und die Haut bei ihrer natürlichen Regeneration zu unterstützen.
Eine sanfte Reinigung entfernt Schmutz, Schweiß und Rückstände aus dem Fell und schafft eine gute Grundlage für die anschließende Hautpflege. Gleichzeitig sollte das Pferd möglichst wenig Gelegenheit haben, sich weiter aufzuscheuern. Denn jede zusätzliche Reizung belastet die Haut erneut.
Warum eine sanfte Reinigung der Haut so wichtig ist
Gerade bei gereizter Haut sollte auf aggressive Reinigungsmittel verzichtet werden.
Für empfindliche Pferdehaut wurde PegaNatur SHINY INTENSE entwickelt. Das Shampoo reinigt Fell und Haut besonders schonend und eignet sich ideal für beanspruchte Hautpartien.

Eine Kundin berichtete uns von ihrer Erfahrung mit einem Grasmilbenbefall an den Beinen ihres Pferdes. Sie wusch die betroffenen Stellen täglich mit PegaNatur SHINY INTENSE. Nach einigen Tagen hatten sich die Hautveränderungen deutlich verbessert und der Juckreiz ließ nach.
Gereizte Haut anschließend intensiv pflegen
Nach der Reinigung ist die Haut häufig noch gerötet oder empfindlich. Jetzt kommt es darauf an, die Haut optimal zu pflegen.
PegaNatur CALENDULA enthält hochwertige Ringelblume, Propolis sowie pflegende Inhaltsstoffe, die empfindliche und strapazierte Haut beruhigen und bei der natürlichen Regeneration unterstützen.

Auch hier berichtete uns dieselbe Kundin, dass sie nach dem Waschen täglich PegaNatur CALENDULA auf die geröteten Hautstellen aufgetragen hat. Nach und nach beruhigte sich die Haut und die Rötungen gingen vollständig zurück. Gerade nach starkem Kratzen kann eine intensive Hautpflege dabei helfen, die beanspruchte Haut geschmeidig zu halten und ihre natürliche Schutzfunktion zu unterstützen.
Das Hautpflege-Plus-Paket – die ideale Kombination für beanspruchte Pferdehaut

Bei Hautproblemen reicht häufig nicht nur eine Reinigung oder nur eine Pflege aus. Deshalb haben wir unser PegaNatur Hautpflege-Plus-Paket zusammengestellt.
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Die beiden Produkte ergänzen sich ideal und werden von vielen Pferdebesitzern bei verschiedensten Hautproblemen eingesetzt – beispielsweise bei gereizter Haut, Mauke, Hautpilz oder nach starkem Juckreiz.
Kann man Grasmilben beim Pferd vorbeugen?
Einen vollständigen Schutz vor Grasmilben gibt es leider nicht. Dennoch kannst du das Risiko eines starken Befalls deutlich reduzieren.
Kontrolliere die Beine deines Pferdes regelmäßig nach dem Weidegang. Fallen dir erste rote Stellen oder Krusten auf, solltest du frühzeitig reagieren. Auch eine regelmäßige Reinigung der besonders gefährdeten Hautbereiche kann helfen, Schmutz und Rückstände zu entfernen und die Haut gesund zu erhalten. Je schneller gereizte Haut gepflegt wird, desto geringer ist häufig die Gefahr, dass sich die Beschwerden verschlimmern.
Wann sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden?
Nicht jeder Juckreiz wird durch Grasmilben verursacht. Sollten die Hautveränderungen sehr stark sein, nässen, unangenehm riechen oder trotz Pflege nicht besser werden, empfiehlt sich eine tierärztliche Untersuchung. Auch wenn dein Pferd stark lahmt, deutliche Schmerzen zeigt oder sich die Haut großflächig entzündet, solltest du den Tierarzt hinzuziehen.
So lässt sich ausschließen, dass beispielsweise Mauke, Hautpilz oder andere Hauterkrankungen hinter den Beschwerden stecken.
Fazit: Grasmilben beim Pferd früh erkennen und die Haut gezielt unterstützen
Grasmilben beim Pferd treten vor allem in den warmen Monaten auf und können starken Juckreiz sowie gereizte Haut verursachen. Besonders die Beine sind häufig betroffen, da sie beim Weiden direkten Kontakt mit dem Gras haben.
Auch wenn Grasmilben meist nicht gefährlich sind, sollte die beanspruchte Haut frühzeitig gepflegt werden.
Eine sanfte Reinigung mit PegaNatur SHINY INTENSE und eine anschließende intensive Pflege mit PegaNatur CALENDULA können dabei helfen, die Haut sauber zu halten und ihre natürliche Regeneration zu unterstützen.
Möchtest du beide Produkte direkt kombinieren, findest du sie gemeinsam im PegaNatur Hautpflege-Plus-Paket – einer idealen Kombination für empfindliche und beanspruchte Pferdehaut.